Das nächste Treffen der BI

Das nächste Treffen der Bürgerinitiative findet am Donnerstag, den 21.08. 08 um 20 Uhr im Marschachter Hof statt.

Häufigkeit von Krebs bei Kindern in der Umgebung von Kernkraftwerken - atw 53 vom März 2008

Die jüngst vorgestellte Epidemiologische Studie zu Kinderkrebs in der Umgebung von Kernkraftwerken (KiKK) hat zum Ergebnis, dass in Deutschland Kinder unter 5 Jahren häufiger an Krebs, insbesondere Leukämie, erkranken, je näher sie an einem Kernkraftwerksstandort wohnen.

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) stellt die zentralen Ergebnisse der Studie in einem Artikel der Fachzeitschrift atw dar. Den vollständigen Artikel aus der atw 53 vom März 2008 finden Sie hier.

artikel_atw_maerz_2008.pdf

Prof. Greiser in Winsen

Über die Studie des Kinderkrebsregisters zum Zusammenhang zwischen
Radioaktivität und Krebs bei Kindern berichtet Prof. Dr. Eberhard
Greiser am 15. Januar in Winsen. Die BI gegen Leukämie hat den
namhaften Epidemiologen gewinnen können, über die sogenannte KiKK-
Studie zu referieren, die vor Weihnachten für heftige Diskussionen
gesorgt hat. Greiser gehört dem Beirat zur KiKK-Studie an, der das
Studiendesign wesentlich mit gestaltet hat.
Das Vorgehen der Leiterin des Kinderkrebsregisters, Frau Prof. Maria
Blettner, die Kausalität zwischen Strahlung von kerntechnischen
Anlagen und Leukämie bei Kindern in Abrede zu stellen, hat das
Vertrauensverhältnis nachhaltig gestört.
Greiser wird über Vorgehensweise, Fakten und Ergebnisse der Studie
berichten.
Die öffentliche Veranstaltung beginnt am Dienstag, dem 15. Januar um
19.00 Uhr im Marstall-Café in Winsen, Schloßplatz 11

Fall-Kontrollstudie hat AKW-Studie längst bestätigt / Höheres Kinderkrebs-Risiko allein von Abstand zu AKW abhängig

Höheres Kinderkrebs-Risiko allein von Abstand zu AKW abhängig

siehe Sebastian Pflugbeil, Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz.

Die jüngst veröffentlichte Studie zur Krebsgefahr für Kleinkinder in der Umgebung von Kernkraftwerken bringt Atomkraft-Befürworter in Argumentations-Not. …
Fortsetzung –>
http://linkszeitung.de/content/view/156224/1/

… Der Medizinphysiker Dr. Sebastian Pflugbeil hatte als DDR-Minister des Neuen Forums (NF) wesentlichen Anteil an der in Weltrekordzeit politisch verfügten Stillegung von Atomkraftwerken aus der DDR-Zeit. Er war an der damals sofort durchgeführten Schließung der sechs DDR- Atomkraftwerke sowie weiterer fünf Baustellen beteiligt. Nach der Wende war er vier Jahre lang Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses. Heute ist er Präsident der Deutschen Gesellschaft für Strahlenschutz.

neue Studie belegt: in der Nähe von Atomkraftwerken mehr Krebserkrankungen

Das Leukämierisiko für Kinder steigt mit der Nähe zu Kernkraftwerken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Mainzer Kinderkrebsregisters. Diese
Studie hatte das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Auftrag gegeben.

Von 1980 bis 2003 erkrankten im Fünf-Kilometer-Umkreis um die 16 deutschen Atomkraftwerke 37 Kinder an Leukämie. Es waren 1592 krebskranke und
4735 gesunde Kinder untersucht worden, die zur selben Zeit in der selben Gegend lebten. Statisch waren nur 17 Fälle zu erwarten. 20 Neuerkrankungen sind
also allein auf das Wohnen in diesem Umkreis zurückzuführen.

Allein rund um Krümmel sind zwischen 1989 bis 2003 mindestens 13 Kinder an Leukämie erkrankt (im 5 km Radius).

Das BfS räumte allerdings ein, daß es keine wissenschaftliche Erklärung  für das Erkrankungsrisiko gäbe. Nach derzeitigen Kenntnissen sei die
Strahlenbelastung durch Atomkraftwerke “zu niedrig, um den beobachteten Anstieg des Krebsrisikos zu verursachen”..

Näheres auch unter www.bfs.de

Wir fordern Konsequenzen

Für die Bürgerinitiative ist die Studie, die das Kinderkrebsregister in Mainz im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) erstellt hat, ein weiterer Beleg
für die Gefahren der Atomenergie. BI-Vorsitzender und Sprecher Uwe Harden sagte: “Der Zusammenhang ist mit bloßem Auge zu erkennen, man muß sich
nicht vormachen, daß es bei einem Atomkraftwerk nur den Schornstein als Öffnung gibt.”

Er fordert, das gesamte Überwachungsnetz müsse auf den Prüfstand. “Die amtliche Umgebungsüberwachung hat viel zu wenige Meßpunkte.” Beste Lösung sei
allerdings immer noch die Abschaltung der Kraftwerke, “die gehören nicht in bewohnte Gegenden.”

CDAK überreicht Medalie

Der Bundesverband CHRISTLICHE DEMOKRATEN GEGEN ATOMKRAFT (CDAK) hat der Bürgerinitiative in Anerkennung und Würdigung unseres beherzten und großartigen Einsatzes eine Silbermünze überreicht. Diese Münze erinnert an den 100. Jahrestag der Friedesnobelpreisverleihung an Bertha von Suttner.

Wir freuen uns sehr darüber und bedanken uns herzlich auch für die lobenden Worte, die auch hier nachzulesen sind.
Medalie als PDF

Benefiz für Nils

Am 26..10. um 20 Uhr veranstaltet die Bürgerinitiative gemeinsam mit landKult in Hoopte ein Benefizkonzert für Nils Gelpke, den an Leukämie erkrankten 16 jährigen aus Winsen.
Flyer Benefizkonzert als PDF.

Wolfgang Jüttner in der Elbmarsch

Wolfgang Jüttner, Ministerpräsidentenkandidat und Fraktionsvorsitzender der SPD im Landtag, kommt am 22. August in die
Samtgemeinde Elbmarsch und zwar auf eigenen Wunsch. Er möchte sich über die Krümmel-Ereignisse informieren und mit der
Bürgerinitiative gegen Leukämie (BIGLIE) e.V.über die Leukämieursachenforschung sprechen.

Der Termin ist für Mittwoch, 22.8. 2007, um 17.30 Uhr im Marschachter Hof vorgesehen. Zuvor geht es um 17.00 zum Ortstermin in
Tespe auf den Deich .
Ab 19 Uhr soll es dann öffentlich um „Zukunft ohne AKW und ohne Elbvertiefung“ gehen.

Das ist ein gute Gelegenheit, unsere Anliegen mit einem einflussreichen Politiker zu besprechen.

BenefizAktionsTag “Künstler gegen Leukämie” am Samstag, den 15. September 2007

Die Bürgerinitiative veranstaltet am Samstag, den 15.9. von 16 Uhr bis Sonnenuntergang  (gegen 20.30 h) gemeinsam mit Radio ZuSa
einen BenefizAktionsTag zum 21. Jahrestag des “Radonunfalls” am 12.9.1986.
Veranstaltungsort: Marschacht, am Deich in Höhe der Fährstraße