neue Studie belegt: in der Nähe von Atomkraftwerken mehr Krebserkrankungen

Das Leukämierisiko für Kinder steigt mit der Nähe zu Kernkraftwerken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Mainzer Kinderkrebsregisters. Diese
Studie hatte das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Auftrag gegeben.

Von 1980 bis 2003 erkrankten im Fünf-Kilometer-Umkreis um die 16 deutschen Atomkraftwerke 37 Kinder an Leukämie. Es waren 1592 krebskranke und
4735 gesunde Kinder untersucht worden, die zur selben Zeit in der selben Gegend lebten. Statisch waren nur 17 Fälle zu erwarten. 20 Neuerkrankungen sind
also allein auf das Wohnen in diesem Umkreis zurückzuführen.

Allein rund um Krümmel sind zwischen 1989 bis 2003 mindestens 13 Kinder an Leukämie erkrankt (im 5 km Radius).

Das BfS räumte allerdings ein, daß es keine wissenschaftliche Erklärung  für das Erkrankungsrisiko gäbe. Nach derzeitigen Kenntnissen sei die
Strahlenbelastung durch Atomkraftwerke „zu niedrig, um den beobachteten Anstieg des Krebsrisikos zu verursachen“..

Näheres auch unter www.bfs.de

One Response to “neue Studie belegt: in der Nähe von Atomkraftwerken mehr Krebserkrankungen”

  1. Hingucker sagt:

    Very interesting
    ist folgender HINTERGRUND:
    „Der Spiegel“ und die alten Atom-Legenden
    Es wird Zeit zum Nachdenken über die deutschen Strahlen-Grenzwerte

    Von Sebastian Pflugbeil
    in:
    http://linkszeitung.de/content/view/156554/47/

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